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FAQ

Häufig gestellte Fragen zu unseren Chariot Produkten

 

Ab welchem Alter kann ich mein Kind im Chariot mitnehmen und bis wann?

Ab dem ersten Tag bis etwa zum 6. Lebensjahr. Die Altersgrenze richtet sich nach Größe und Gewicht. Für Babys bis ca. 20 Monate gibt es spezielle Sitz- und Liegeunterstützungen. Einen Überblick finden Sie im Bereich Zubehör. Vom Gebrauch von Autobabyschalen, wie zum Beispiel Römer oder Maxi Cosi, raten wir ab. Bitte beachten Sie beim Babytransport auch die Einschränkungen für die Fahrrad-Option.

Warum haben die Chariot-Modelle keine Liegeposition?

Die Liegeposition erlaubt es nicht, die Kinder sicher anzugurten. Deshalb verzichten wir zugunsten der Kindersicherheit auf diese Möglichkeit. Für ganz kleine Babys gibt es jedoch die Babytragetasche (nicht für den Fahrradbetrieb und zum Inlinern zugelassen). 'Halbliegend' transportieren können Sie Ihr Kind im crashgetesteten patentierten Chariot Babysitz, der einer Hängematte ähnlich zusätzlich Stöße sicher abfedert s. Zubehör.

Passt der Chariot Babysitz auch in Anhänger anderer Hersteller?

Der patentierte und crashgetestete Chariot Babysitz ist für Chariot-Modelle ab Baujahr 2003 optimiert und kann deshalb nicht mit anderen Anhängern kombiniert werden. Für ältere Chariot-Modelle und Anhänger anderer Hersteller gibt es mit der Babyschale der Firma Weber www.weber-products.de eine bewährte Lösung. Für Modelle der Marke Croozer gibt es inzwischen eigene Transportlösungen. Mehr

Kann ich meine Autobabyschale auch im Chariot nutzen?

Vom Gebrauch von Autobabyschalen, wie zum Beispiel Römer oder Maxi Cosi, raten wir ab. Autobabyschalen sind breiter als die speziell für Kinderanhänger entworfenen Babysitze. Eine ausreichend sichere Befestigung ist hier nicht gegeben.

Alternativ gibt es speziell konzipierte und in Crashtest-erprobte Sitze und Schalen mehr unter Zubehör.

Was sind die Vorteile von gefederten und ungefederten Chariot-Modellen?

Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf Stöße und Erschütterungen. Deshalb empfehlen wir bei der Nutzung mit kleinen Kindern grundsätzlich die gefederten Chariot-Modelle*, die alle über eine patentierte Blattfederung verfügen. Sie ist auf beiden Seiten individuell auf das Gewicht der Kinder einstellbar und fängt selbst grobe Stöße sicher ab.
*alle aktuellen Modelle, außer Cabriolet

Wenn Sie keine kleinen Kinder haben und Ihren Anhänger weniger intensiv nutzen möchten, sind ungefederte Modelle, wie das Modell Chariot Cabriolet eine gute und günstige Alternative.

Kann man mit einem Chariot auch inlineskaten?

Ja! Aber zu Ihrer und der Sicherheit Ihrer Kinder bitte ausschließlich mit dem Chariot CX1 oder CX2. Die Ein- und Zweisitzer besitzen eine Inlineskater-Zulassung durch den Hersteller Chariot Carriers. Dazu sind die Modelle CX1 und CX2 – und nur die – mit beidseitigen Trommelbremsen ausgestattet. Sie bremsen die Hinterräder (!) über eine Handbremse am Schiebegriff sicher ab – auch aus höheren Geschwindigkeiten und wenn es bergab geht. Bitte beachten: erlaubt sind maximal 15 km/h auf ebener Strecke – bergab und in Kurven maximal 5 km/h.

Inlineskaten ist mit den anderen Chariot-Anhängermodellen nicht gestattet! Anhänger, Passagier(e) und Skater stellen in der Summe eine Schwungmasse dar, die viel schwerer zu bremsen ist, als Sie annehmen. Auch die Jogger-Bremse für das Frontlaufrad s. Zubehör kann diese Schwungmasse nicht bremsen. Wichtig außerdem: Wenn Sie straucheln, hebt das Vorderrad ab und Sie haben überhaupt keine Bremswirkung mehr.

Skaten können Sie also herzlich gerne, aber nur mit den Chariot CX!
Bitte beachten Sie auch, dass die Babytragetasche nicht zum Inlineskaten freigegeben ist.

Muss ich meinen Chariot nachts separat beleuchten?

Da das Rücklicht Ihres Rades durch den Anhänger verdeckt wird, schreibt der Gesetzgeber eine separate Beleuchtung nach hinten vor. Bei Zweisitzern empfehlen wir überdies eine zusätzliche Beleuchtung nach vorn. Zugelassen und empfehlenswert sind batteriebetriebene Diodenlichter (LED-Leuchten), die auf der linken Seite, z.B. am Schiebebügel angeklemmt werden. Ihr Fachhändler vor Ort berät Sie gerne.

Tuchboden oder Bodenwanne? Was ist besser?

Bis auf den Captain XL, der mit einer praktisch ‚unkaputtbaren’ Bodenwanne aus hochstabilem Kunststoff ausgerüstet ist, haben alle Chariots einen Tuchboden. Dieser besteht aus einem hochfestem, strapazierfähigem Polyester-Gewebe, das die auftretenden Belastungen gut verkraftet. Um das Material zu schonen empfehlen wir, in den Fußraum die als Zubehör erhältliche Fußmatte zu legen. Diese verhindert ein Durchscheuern etwa durch Scharren mit sandigen Kinderschuhen. Die Fußmatte lässt sich zudem ganz einfach reinigen.

Wenn Sie Ihren Chariot dagegen gerne als ‚Zweitwagen’ zum Einkaufen nutzen, empfehlen wir den Captain XL. Seiner Kunststoff-Bodenwanne können selbst scharfe oder spitze Gegenstände nichts anhaben.

Eine oft gestellte Frage ist die nach der passiven Sicherheit (spitze Gegenstände von unten). Hier bietet eine Bodenwanne zwar prinzipiell Vorteile – aus unserer 15-jährigen Erfahrung ist uns aber kein einziger Fall bekannt, in dem ein Kind durch den Tuchboden hindurch verletzt worden wäre.

Kann ich meinen Chariot bei jedem Wetter nutzen?

Neben der höheren Sicherheit gegenüber Fahrradkindersitzen ist vor allem die Allwettertauglichkeit für viele Eltern ein Hauptargument bei der Anschaffung eines Chariots. Denn egal ob im Winter oder bei sengender Sonne: Ihre Kinder sind im Chariot immer gut aufgehoben. Gegen Kälte, Wind und Nässe, aber auch Schmutz und Fliegen schützt das kombinierte Regen- und Insektenverdeck. Alle Chariots verfügen darüber hinaus über einen effektiven Sonnen- und UV-Schutz.
Als Zubehör empfehlen wir bei starkem Regen ein zusätzliches Regenverdeck und für den Winter einen gefütterten Fußsack oder eine Kuscheldecke aus Funktions-Fleece.

Tipps und Technik

Bekomme ich noch Ersatzteile und Zubehör, wenn mein Modell nicht mehr hergestellt wird?

Grundsätzlich ja. Wir lagern alle Teile seit Beginn der Produktion. Fragen Sie bitte Ihren Fachhändler, ob er Ihnen Ihr spezielles Teil besorgen kann.

Kann ich ein älteres Chariot-Modell auf den aktuellen Stand aufrüsten?

Bei einigen Modellen ist das möglich. Bitte kontaktieren Sie dazu Ihren Fachhändler vor Ort.

Warum gibt es keinen Chariot für drei Kinder?

Ganz einfach: Der Anhänger würde für Fahrradweg und Straße einfach zu breit und zusammen mit seinen Insassen auch deutlich zu schwer.

Mein Chariot zieht zur Seite / zeigt starke Reifenabnutzung. Was tun?

Wenn Ihr Chariot nicht exakt geradeaus läuft (fällt vor allem im Jogger-Betrieb auf) oder starke Abnutzungserscheinungen an den Reifen aufweist, muss die Spur nachgestellt werden. Selbstverständlich hilft Ihnen Ihr Fachhändler vor Ort gerne weiter.

Passt ein Chariot auch ins Auto?

Mit seinem patentierten Schnellfaltsystem und der „Click-and-go“-Mechanik an den Rädern macht sich Ihr Chariot ganz schnell ganz klein. Damit passt er problemlos überall hin. In den Hausflur, den Keller und für den Urlaub natürlich auch ins Auto.

Benötige ich Werkzeug, um von der Buggy- auf die Fahrrad-Option zu wechseln?

Nein! Ohne Werkzeug und ohne Kraftaufwand werden bei Bedarf alle Komponenten, wie CTS-Sets, Schiebebügel und Räder mit einem „Click“ absolut sicher befestigt und genauso schnell wieder gelöst. Einfacher geht’s nicht.

Fahrrad fahren mit dem Chariot.

Was muss ich bei Nutzung der Fahrrad-Option beachten?
  • Auf alle Fälle sollten Ihre Kinder immer angeschnallt sein! Die stabile Fahrgastzelle mit dem als Überrollbügel wirkenden Schiebebügel sowie das rahmenfest vernähte 5-Punkt-Rückhaltesystem mit gepolsterten Brustgurten sorgen dafür, dass im Falle eines Falles nichts passiert.
  • Ein Fahrradhelm im Anhänger ist in Deutschland zwar nicht vorgeschrieben, trotzdem empfehlen wir einen zu tragen. Diese Empfehlung gilt natürlich auch für Sie selbst.
  • Der Schiebegriff sollte beim Fahrradfahren am Chariot bleiben. Dieser bietet sogar noch zusätzliche Sicherheit: Er dient im Falle eines Unfalls als zusätzlicher Überrollbügel und hält nachfolgende Fahrradfahrer überdies davon ab, zu nahe auf den Chariot aufzufahren.
  • Das Insektennetz bietet nicht nur Schutz vor Ungeziefer, sondern auch vor hochwirbelndem Schmutz, Sand oder kleinen Steinen. Deshalb am besten immer geschlossen halten!
  • Buggyräder müssen (so vorhanden) abgenommen oder von oben in die „Ruheposition“ gesteckt werden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass sie beim Überfahren von Hindernissen (z. B. Bürgersteigen) den Chariot blockieren. Dadurch kann der Anhänger umkippen oder die Deichselaufnahme brechen.
  • Die Babytragetasche ist nicht für die Fahrrad-Option zugelassen!
Gibt es im Stadtverkehr erhöhte Abgasbelastungen im Fahrradanhänger?

Eine Belastung mit Abgasen im Stadtverkehr ist für alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger wie Radfahrer und Autofahrer – gegeben. Entgegen weitläufig verbreiteten Vorurteilen werden Kinder im Anhänger in der Regel jedoch deutlich geringer mit Schadstoffen belastet als im Auto.
Eine wissenschaftliche Arbeit des „Wuppertal-Institutes für Klima, Umwelt, Energie" hat sich schon 1998 mit verschiedensten Untersuchungen zu den „Auswirkungen der aktiven Verkehrsmittelnutzung auf die menschliche Gesundheit" beschäftigt: „Die Schadstoffkonzentration nimmt von der Fahrbahnmitte zum Fahrbahnrand hin deutlich ab“, so ein Ergebnis der Studie. Damit würde sich zwangsläufig auch die Schadstoffkonzentration im Fahrzeuginnenraum eines Pkw deutlich gegenüber dem Fahrradweg und dem Bürgersteig erhöhen.

Es besteht also kein Grund zur Sorge – auch wenn es sich natürlich auf ruhigen Seitenstraßen noch besser und gesünder radeln lässt.

Sicherheit beim Chariot.

Warum haben die Chariot-Modelle kein TÜV- oder GS-Prüfzeichen?

TÜV-Siegel, GS- und CE-Zeichen sind drei bekannte Zertifizierungen, um Produkte als geprüft und für die Verbraucher sicher zu kennzeichnen. Aber was genau bedeuten diese Zeichen?

TÜV-Siegel:
Bei den TÜV-Prüfungen handelt es sich um eine einmalige Prüfung, in der getestet wird, ob das Produkt den TÜV-eigenen Bestimmungen entspricht. Da es keine allgemeingültige deutsche oder europäische Prüfnorm für Fahrrad-Anhänger gibt, unterscheiden sich die Tests von TÜV zu TÜV.

GS-Zeichen:
Hierbei handelt es sich um eine Baumuster- oder Bauartprüfung, die durch eine unabhängige, zugelassene Prüfstelle (z. B. den TÜV) vorgenommen wird. Geprüft wird, ob das Produkt den Mindestanforderungen des Produktsicherheitsgesetzes entspricht (GS = geprüfte Sicherheit). Darüber hinaus wird das Produkt auch in der Herstellung kontrolliert: Die Prüfstelle führt in regelmäßigen Abständen Prüfungen beim Hersteller durch, so dass eine permanente Sicherheitskontrolle stattfindet.
Alle Chariot-Modelle entsprechen selbstverständlich den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes.

CE-Kennzeichen:
Das CE-Zeichen wird vom Hersteller selbst vergeben und bedeutet, dass das gekennzeichnete Produkt den europäischen Vorschriften für CE-pflichtige Produkte entspricht. Es handelt sich also nicht um ein Prüfzeichen im herkömmlichen Sinne. CE-Kennzeichnungen werden nur in Ausnahmefällen von einer unabhängigen Prüfstelle kontrolliert. Kinder-Fahrrad-Anhänger gehören nicht zu den CE-pflichtigen Produkten und dürfen daher nicht mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet werden.

Chariot-Modelle werden weltweit verkauft, aber weder TÜV- noch GS-Prüfungen werden nach einem national oder international einheitlichen Prüfstandard durchgeführt.

Daher vertrauen wir auf einen anderen, weltweit anerkannten, in Europa jedoch weniger bekannten Standard, nach dem wir unsere Produkte prüfen lassen:

Die 1898 gegründete American Society for Testing of Materials ASTM ist führend in der Entwicklung von Prüfstandards und die größte amerikanische Verbraucherschutzorganisation. Nach der Prüfnorm ASTM F1975-02 werden weltweit Kinderfahrzeuge getestet. Die Produkte werden dabei ausführlichen Dauerfestigkeits-, Belastungs-, Beschleunigungs-, Kipp-, Fall-, und Bremstests unterzogen. Es handelt sich hierbei also um eine standardisierte Prüfung des gesamten Systems, nicht nur von einzelnen Bauteilen.

Alle Chariot-Modelle haben den ASTM-Test erfolgreich bestanden!
mehr unter Sicherheit

Ist mein Kind im Chariot vor Sonne und UV-Strahlen geschützt?

In Maßen genossen tut Sonne uns richtig gut. Zuviel Sonne ist jedoch schädlich. Und Kinder brauchen hier einen ganz besonderen Schutz. Denn ihre Haut ist deutlich empfindlicher als die von Erwachsenen. Gerade für Babys im ersten Lebensjahr gilt: Keine direkte Sonne! Und wenn es sich vermeiden lässt, möglichst keine Sonnenschutzmittel auf die Haut! Auch bei Kindern zwischen ein und sechs Jahren ist der Eigenschutz der Haut noch nicht voll entwickelt. Deshalb sollten auch sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Um Babys und Kleinkinder sicher zu schützen sind alle Chariot-Modelle mit einem effizienten System aus Sonnenblenden, getönten Kunststoffscheiben und einem speziellen UV-Filter ausgerüstet.

Hier eine Übersicht nach verwendetem Material:
getönte Scheiben (seitlich):
UV-A: 81,4 % Schutz
UV-B: 100 % Schutz

klare Scheiben (vorn):
UV-A: 15,1 % Schutz
UV-B: 100 % Schutz

schwarzes Insektennetz:
UV-A: 50,9 % Schutz
UV-B: 51,7 % Schutz

silbernes Insektennetz (CX):
UV-A: 35,3 % Schutz
UV-B: 37,5 % Schutz

Lange Spaß mit Ihrem Chariot.

Wie beuge ich Schimmelpilzbildung vor? Was tun bei Schimmelbefall?

Gelegentlich kann es vorkommen, dass im Verlauf des Gebrauchs textile Teile von Schimmelpilzen befallen werden. Da Schimmelpilzsporen die Gesundheit von Kindern schädigen können, gilt es die Bildung von Schimmelpilzen zu vermeiden und bei einem Befall frühzeitig entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Grundsätzlich gilt: Die Polyestergewebe der Chariot-Modelle sind kein geeigneter Nährboden für Schimmel. Die Ursachen für das Auftreten von Schimmelbildung sind vielmehr eiweißhaltige Verunreinigungen im Gewebe. Also zum Beispiel Reste von Milch, Speiseeis, Babynahrung etc. Die Einwirkung feuchtwarmer Luft oder feuchte bzw. nasse Lagerung begünstigen die Schimmelbildung.

Generell wäre es möglich, das Gewebe gegen Schimmelbefall zu imprägnieren. Da dies aber mit Giftstoffen verbunden wäre, die unweigerlich ausgasen, wird im Sinne der Gesundheit der Kinder darauf verzichtet.

So beugen Sie Schimmelpilzbefall vor:

  • Reinigen Sie Ihren Chariot regelmäßig.
  • Lassen Sie den feuchten Anhänger gründlich durchtrocknen, bevor Sie ihn zusammenfalten.
  • Lagern Sie Ihr Fahrzeug in trockenen, gut belüfteten Räumen.

Was tun bei Schimmelbefall?

  • Leichter Befall: Wirksam und weitgehend ungefährlich sind leicht alkoholhaltige Reinigungsmittel, eine fünfprozentige Essigessenz oder eine fünfprozentige Sodalösung aus der Apotheke. Diese Mittel helfen häufig im Anfangsstadium.
  • Starker Befall: Hochwirksame Bekämpfungsmittel sind in der Regel gleichzeitig hochgiftig, so dass sie wegen der Gesundheitsgefährdung im Kinderanhänger auf keinen Fall anzuwenden sind! Im fortgeschrittenen Stadium hilft daher nur ein Austausch der befallenen Textilien. Ihr Fachhändler hilft Ihnen hier gerne weiter.

finden Sie unter folgendem Link:

http://www.chariot.de/service/fragen-und-antworten/

Häufig gestellte Fragen zu unseren Kid Car Produkten

finden Sie hier.

 

Häufig gestellte Fragen zu unseren tout terrain Produkten

 

1. Für wen ist der singletrailer geeignet?
Der singletrailer ist für alle sportlichen Radfahrer geeignet, sei es Mountain Bike, Rennrad oder Tour. Er ist der einzige Anhänger am Markt, der wirklich geländetauglich ist. Er kann sowohl auf langen Mountainbiketouren als auch auf mehrtägigen Reisen zum Transport des Kindes eingesetzt werden. Wer also nicht nur zum Einkaufen fahren möchte und sich und seinen Kindern Spaß gönnt, ist mit dem singletrailer gut beraten.

2. Für welches Kinderalter ist der singletrailer geeignet?
Hierzu kann keine allgemeine Aussage getroffen werden. Einige Kunden haben ihre Kleinen schon wenige Monate nach der Geburt in den singletrailer gepackt (in der Babyschale), andere warten 12 Monate oder mehr. In jedem Fall federt der singletrailer so sanft, dass Erschütterungen keine Rolle spielen (Bordstein mit 20km/h kein Problem). Nach oben wird sich wohl vor allem das Gewicht als begrenzender Faktor erweisen. Aber selbst mit 25kg schweren Jungs kann man noch ordentlich durchs Gelände fahren. Testfahrten wurden mit einem Siebenjährigen gemacht, diesem wurde es allerdings ein wenig zu eng. Bis zu 5 Jahren, je nach Statur, geht es aber problemlos.

3. Wie gut ist das Kind geschützt, wenn ich mit dem singletrailer stürze?
Der oder die Kleine sollten auch im singletrailer einen Helm tragen. Ansonsten ist der Käfig ein optimaler Schutz, und nach vorne sind immer noch der Fahrer und sein Fahrrad als zusätzliche Knautschzone vorhanden. Bei ganz schlimmen Unfällen kann der singletrailer verbiegen und oder die Bespannung reißen. Das Kind im Inneren ist aber best möglich geschützt.

4. Wieso wird der singletrailer an der Sattelstütze befestigt und nicht am Hinterrad, wie z.B. der Bob?
Der Vorteil der Befestigung an der Hinterradnabe, nämlich besseres Bremsverhalten und engerer Wendekreis, wird beim vollgefederten Anhänger relativiert: Da die Hinterradnabe über alle Unebenheiten hinweg rollen muss, wäre also nur der hintere Teil des Anhängers wirklich gefedert, was von Fahrkomfort und Fahrsicherheit her nicht optimal ist. Dies bedeutet, dass bei einer Befestigung eines Anhängers an einem vollgefederten Rad an der Hinterachse, die Federungsleistung des Rades drastisch abnimmt. Hinzu kommt außerdem, dass die Belastung auf die Gelenk- und Schwingenlager durch einen Anhänger an der Hinterachse um ein vielfaches höher ist. Es gibt aber noch ein viel größeres Problem, wie sich in zahlreichen Prototypentests herausgestellt hat:
Bei dem relativ hohen Schwerpunkt des Kindes im Anhänger (das Kind sitzt aufrecht im singletrailer) und dem langen Federweg fährt sich die BOB-Style Kupplung außerordentlich schlecht. Es ist, vor allem bei steilen Anstiegen, kaum möglich, das Gleichgewicht zu halten. In schwierigen
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Fahrsituationen kann sich das fatal auswirken. Deshalb war nach den ersten Testfahrten klar, dass der singletrailer an der Sattelstütze befestigt werden muss, auch wenn man damit den Nachteil eines etwas schlechteren Brems- und Kurvenfahrverhaltens hinnehmen muss.

5. Wieso ist der singletrailer so teuer?
Der hohe Preis entsteht durch den Einsatz bester Komponenten, die aufwendige Konstruktion in Verbindung mit der hochwertigen Verarbeitung und die hohe Sicherheitsausstattung. Der Fertigungsaufwand des singletrailer ist deutlich größer als bei einem Fahrrad, denn er besitzt wesentlich mehr Schweißnähte. Hinzu kommt ein sehr robustes Verdeck aus Cordura, ein Top Class Federelement und last but not least ein vollwertiger Kindersitz.

6. Kann man den singletrailer später als Gepäckanhänger benutzen und wie ist der Wiederverkaufswert des singletrailers?
Allerdings ist die Weiterverwendung der singletrailers als Gepäckanhänger durchaus empfehlenswert. Nach der Demontage des Sitzes hat man einen Gepäckanhänger, der im Gegensatz zu allen anderen nicht zwingend wasserdichte Gepäcktaschen erfordert, da die Hülle schon einen sehr guten Regenschutz bietet.
Da die Kinder der ersten singletrailer Generation mittlerweile aus diesem rausgewachsen sind, werden singletrailer vereinzelt auch gebraucht angeboten. Bei den Wiederverkaufspreisen wurden, je nach Zustand, bis zu €1200 erzielt.

7. Ist es schwierig, mit dem singletrailer zu fahren?
Ganz klar, ein Anhänger ist immer gewöhnungsbedürftig. Ein Anfänger sollte keinesfalls mit dem singletrailer ins Gelände, weil dies für Fahrer und Kind gefährlich werden kann. Allerdings muss man mit dem singletrailer kaum auf Bodenunebenheiten achten, weil er einfach fast alles glatt bügelt und erst in engen Kurven außerhalb der Spur des Fahrrades fährt. Wir haben in Tests einige schwierige Abfahrtspassagen gemeistert, allerdings muss man bei Steilstufen in Schräglagen aufpassen, dass der Anhänger nicht aufsetzt. Rechtwinklig kann man Steilstufen bis zu 30cm hinunterfahren, je nach dem, auf welcher Höhe man den Anhänger an der Sattelstütze montiert. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, dass sich der Bremsweg mit Anhänger spürbar verlängert.

8. Kann der singletrailer an jedes Fahrrad gebaut werden?
Ja, zumindest an jedes, welches eine Sattelstütze hat. Wir fertigen die Kupplung jeweils passend auf Ihren Sattelstützendurchmesser. Zudem berücksichtigen wir den Sitzrohrwinkel, um die Lenkgeometrie des Anhängers zu optimieren. Man darf den singletrailer aber NICHT AN CARBON- ODER LEICHTBAUSATTELSTÜTZEN verwenden.


9. Lässt sich der singletrailer nach einem Sturz reparieren?
In der Regel lassen sich Schäden am Käfig oder am Verdeck des singletrailers reparieren bzw. Teile ersetzen.


10. Funktioniert der singletrailer auch an ungefederten Fahrrädern?
Ja, allerdings ist der Fahrkomfort des Kindes im singletrailer nicht ganz so groß wie mit dem Fully, aber immer noch um ein vielfaches besser als in ungefederten Anhängern.


11. Muss ich mein Fully anders abstimmen, wenn ich mit dem singletrailer unterwegs bin?
Im Normalfall nicht. Bei einem 15kg schweren Kind beträgt das gesamte Anhängergewicht ca. 25kg, davon liegt ca. 25-30% auf dem Fahrrad, also ca. 8kg. Das liegt allemal in der Toleranz, zumal man mit Anhänger sowieso nicht so schnell fahren kann wie ohne.


12. Passen auch Babyschalen (Weber, Babysafe etc.) in den singletrailer?
Die Babyschale von Weber wird von tout terrain angeboten und kann ohne Sitzdemontage eingebaut werden. Der Babysitz von Chariot oder hat sich auch als sehr praktikabel erwiesen. Dieser kann verwendet werden, ohne dass der Sitz ausgebaut wird. Laut Aussagen von einem Kunden passt auch der Babysafe wie angegossen in den singletrailer. Dazu schraubt man am besten vorher den Sitz raus.


13. Hat der singletrailer eine eigene Bremse?
Nein, der singletrailer wird über die Bremsen des Zugfahrrades gebremst.
14. Gibt es Umbaumodule für den singletrailer?
Der singletrailer wird von uns kontinuierlich weiterentwickelt. Sobald von tout terrain eine Erweiterung auf den Markt gebracht wird, erfahren sie dies unter www.tout-terrain.de
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