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Bikebox-Blog

Welche Kinderwagen sind zum Joggen geeignet?

11.05.2017 13:16

Baby first. Worauf es beim Laufen mit Baby-Joggern ankommt

Welches Alter ist ideal für den ersten gemeinsamen Lauf? Und wie lange wird meine Kleine stillsitzen, so dass ich wirklich guten Gewissens meinem Bewegungsdrang frönen kann? Die Antworten und Expertentipps sind so verschieden, wie das Temperament, die Entwicklung und die Tagesform Deines Nachwuchses.

Aber eines ist beim Baby-Joggen sicher: Der Spaß und die Gesundheit Deines Kindes stehen an erster Stelle und gleich danach darf sich alles um Deine Vorlieben drehen. Da Du und Dein Kind mit einem Jogger-Kinderwagen gemeinsam zu einem Laufteam heranwachsen, gilt ohnehin: Wenn es Mama oder Papa gutgeht, geht es dem Baby gut. Und umgekehrt.


 

Die vier wichtigsten Eigenschaften eines Jogger-Kinderwagens

Beeinflussen lassen sich Gesundheit und Spaß am Laufen ganz entscheidend mit der Wahl der richtigen Ausrüstung. Die Vorteile, Ausstattungsextras und Zulassungsvarianten von Jogger-Wagen lassen sich kaum aufzählen. Nach unseren Erfahrungen und in Gesprächen mit vielen geübten Kinderwagen-Läufern spielen insbesondre die folgenden vier Merkmale eine zentrale Rolle:

 

  • Laufruhe, bequeme Position: Kinderwagen für Jogger sollten dem Baby auf Wegen und im Gelände eine bequeme Position und Ruhe bieten. Dafür benötigen sie große, eventuell mit Luft befüllte, Reifen und sicher feststellbare oder starre Vorderräder. Eine Federung tut ein Übriges. Sowohl die Ruhe, als auch die Bequemlichkeit der Unterlage sind nicht einfach angenehm für Dein Baby. Beide helfen eine Belastung der empfindlichen Wirbelsäule zu vermeiden.
  • Robustes Material, stabile Verbindungen: Rahmen und Verarbeitung sollten – je nach Laufstrecke - stabil und in jedem Fall kippsicher sein.
  • Sicherheitsausstattung: Sicherheitsgurte für das Baby sind Standard, bieten jedoch erst ein echtes Plus, wenn sie schnell anzulegen und der Babygröße punktgenau anzupassen sind. Eine gute Handbremse gibt dazu die Möglichkeit, - wenn nötig - schnell zu reagieren.
  • Lauffreude: Genutzt wird ein Jogger Kinderwagen nur regelmäßig, wenn er auf Läufer und Laufstil zugeschnitten ist: Viel Beinfreiheit und rutschfeste, leicht verstellbare Griffe ermöglichen einen Laufstil, der dem ohne Wagen sehr nahekommt. Und das ist schließlich das Ziel …

 

Unsere Jogger-Modelle im Vergleichstest

Unter unseren Kinderwagen Modellen, die zum Joggen zugelassen sind, haben wir mit den folgenden fünf Modellen langjährige Erfahrungen gesammelt.

 

Will ich Sport ohne Kompromisse ...

Der Vergleich zeigt, dass die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Fokus auf „rein sportlichen Einsatz“ und dem, den Buggy „auch in der Stadt“ mit viel Komfort einsetzen zu können, liegen.

... oder muss mein Jogger-Kinderwagen auch in der Stadt bestehen?

Ein echter Allrounder unter unseren fünf Modellen ist der Terrain Graphite von Mountain Buggy, der weder beim wirklich sportlichen Lauf im Gelände noch beim – schnellen - Umsatteln für den Stadtbummel zu wünschen übriglässt. Nicht nur das Bremsen, auch Zusammenklappen, ist mit einer Hand leicht zu bewältigen. Daneben lässt der Buggy hervorragende Beinfreiheit bei höchster Verarbeitungs- und Materialqualität. Als einziger unter den fünf Modellen gibt seine spezielle Gewichts-Austarierung gefühlt noch einen „Tick mehr“ an Kippsicherheit und Stabilität, sei es beim Überwinden einer Baumwurzel oder eines Bordsteins. Die etwas höhere Investition für den Mountain Buggy Terrain Graphite lohnt sich unserer Meinung nach vor allem, wenn der Jogger nicht nur sportlich, sondern auch im – bisweilen rauen – Alltagseinsatz Großes leisten soll.

Sport mit didaktischem Ansatz

Den zweiten Platz auf der Strecke teilen sich das bewährte, sportlich ausgeklügelte und vielseitige Leichtgewicht TKF Joggster Sport 2017 und der stylische Bugaboo Runner. Letzterer macht seine etwas geringere Vielseitigkeit und Federung durch kompromisslose Sporttauglichkeit mit interessantem didaktischen Ansatz wett. Sein Sitz etwa lässt sich in zwei Richtungen montieren, was zur intensiven Kommunikation mit dem Kind beitragen dürfte. Daneben gefällt uns, dass es den innovativen Bugaboo sowohl als kompletten Jogging-Kinderwagen, wie auch als klickbare „Jogging-Erweiterung“ für Kinderwagensitze gibt.

Solider Allrounder und sportlicher Zweitwagen

Gut im Rennen liegen auch der TFK Joggster Adventure, mit klarem Einsatzfokus auf Hobbyläufe und sportliche Wanderungen im Gelände und in der Stadt, wie auch der Thule Glide. In gewohnter Qualität bietet der Thule alle geforderten Sportfeatures und noch ein bisschen darüber hinaus. Mama und Papa schätzen sowohl den stabilen Rahmen und die einfache Handhabung des robusten Basismodells. Die Stärken des Thule Glide liegen klar im Sporteinsatz. Sollte für den Stadtbummel bereits ein schicker Standardkinderwagen im Hausflur stehen, wäre er ein empfehlenswerter Zweitwagen.

Braucht mein Jogger Kinderwagen ein TÜV-Zertifikat?

Die wenigsten Jogger-Kinderwagen auf dem Markt besitzen eine TÜV Zulassung. Die Ausnahmen unter unseren Vergleichsmodellen sind der TKF Joggster Sport 2017 und der TFK Joggster Adventure, wobei ersterer sogar eine erweiterte Zulassung für die Nutzung bis zu 15 km/h besitzt, und der TÜV ihn damit ausdrücklich für Sportarten wie Inline-Skaten zulässt. Doch es ist wohl kein Zufall, dass die beiden TÜV geprüften Wagen in diesem Produktvergleich deutsche Fabrikate sind. Nicht zuletzt ist das Siegel vor allem hierzulande bekannt.

Mit TÜV gehst Du auf Nummer sicher, denn die Wagen sind im Hinblick auf Kippsicherheit, Verschleiß und Materialien auf Herz und Nieren durchgecheckt worden. Im Umkehrschluss darfst Du aber nicht vermuten, dass die Jogger Kinderwagen ohne TÜV Plakette nicht zum Sport geeignet sind. Nichts spricht dagegen, dass sie ebenso sicher und robust sind.

Kurz zum Hintergrund: In der EU ist Sport mit dem Kinderwagen generell gesetzlich verboten. Zugelassen zum Sport sind sie hier erst, wenn sie einen Sicherheitstest bestehen: Den GS-Prüfgrundsatz für Kinderwagen zur sportlichen Nutzung.

Entscheidend für die Eignung ist also nicht das TÜV-Siegel, das Dir jedoch zusätzliche Sicherheit bringt, sondern der explizite Hinweis in der Bedienanleitung, dass Dein Gefährt zur sportlichen Nutzung zugelassen ist.


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