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Babytrage oder Tragetuch

12.09.2017 14:13

Zwei Tragesysteme näher betrachtet

Babytrage Omni 360 midnight blue lifestyle        Tragetuch Cybex U Go Hip Position

Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Tragesysteme. Das gewickelt und geknotete Tragetuch oder die „fertige“ Babytrage. Frauen bevorzugen oft die Tragetücher und Männer die Tragen. Wichtig ist eine rückenschonende Konstruktion, so wie die richtige Polsterung. Zusätzlich solltest du auf die entsprechende Kopfstütze achten, falls dein Kind auf der Tour mal einschläft. Durch die richtige Wickeltechnik sind diese Kriterien bei den Tragetüchern erfüllt. Einfach genial!

Warum ist das Tragen gut für Sprösslinge?

Eine Mutter trägt ihr Ungeborenes rund 40 Wochen im Bauch. An diese permanente Nähe und den Geruch kann sich ein Neugeborenes erinnern. Wenn das Kleine das Licht der Welt erblickt, sollte der Anfang möglichst angenehm sein. Beim Tragen ist es beruhigt und schläft oft in den Armen der Mama ein.

Kinder die häufig getragen werden, schreien weniger. Damit dieser Kontakt und die Nähe auch über einen längeren Zeitraum möglicht ist, wünschen sich viele Mütter eine Tragehilfe. Die Auswahl ist enorm. Daher bietet sich vor dem Kauf ein Vergleich an.

Die Beziehung zwischen Nachwuchs und Eltern wird durch das Tragen unterstützt. In einem Abstand von 20-30cm können Säuglinge am schärfsten Sehen. Das entspricht in etwa dem Abstand zwischen Brust und Gesicht. Damit die Kinder Gefühle identifizieren und Sprache erkennen können, ist in den ersten Monaten eine Face-to-Face Trageweise enorm wichtig und prägend.

Wusstest Du, dass die richtige Babytragetasche Fehlentwicklungen der Hüfte vorbeugen kann und für eine gesunde Entwicklung deines Kindes sorgt? Wichtig ist, dass die Tragen die natürliche Haltung des Kindes – die Anhock-Spreizhaltung – unterstützt. Diese Haltung wird von den Neugeborenen automatisch eingenommen, wenn sie hochgenommen werden.

Das Tragen sorgt außerdem für mehr Mobilität. Egal ob die Treppen in die Wohnung, das Einkaufen, die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder der Spaziergang im Wald, nichts stellt mehr eine Herausforderung dar. Gerade für kurze Wege ist es einfacher die Trage anzuwenden, als den Kinderwagen zu aktivieren. Findest Du nicht auch?

Eines haben alle guten Systeme gemeinsam: Sie beugen Rückenschmerzen der Mutter vor. Wichtig ist bei allen Ausführungen vor allem die Qualität. Dein persönlicher Geschmack entscheidet, ob ihr eine Babytrage oder ein Tragetuch kaufen wollt. Am besten probierst du beides aus.

Das Babytragetuch

Ergobaby Aura Babytragetuch

Das Babytragetuch kannst du aufgrund der üppigen Maße bequem um den Körper wickeln. Es reicht über die Schultern und die Hüfte. Dabei erinnert es an einen Rucksack.

Bis das Cybex Babytragetuch richtig gebunden ist, erfordert es ein wenig Übung. Beim Stillen kann das Kind jedoch noch besser eingekuschelt werden. Das Tuch lässt sich im Alltag mit deinem Kind vielseitig einsetzen und eignet sich nicht nur zum Binden am Körper. Nutze es zusätzlich als Decke, als Wickelunterlage, als Sichtschutz, um dein Kind in der Öffentlichkeit zu Stillen, als Schattenspender, als Hängematte oder um die Fenster in der Ferienwohnung abzudunkeln.

Von Geburt an schmiegt sich das Tuch optimal an die Konturen des Kindes an und eignet sich ideal für Frühchen. Babytragetücher wachsen sehr lange mit und passen eigentlich jedem, wenn sie lang genug gewählt werden. Das Binden wird anfangs als kompliziert empfunden, ist aber schnell erlernbar. Hierfür gibt es zahlreiche Anleitungen im Netz oder du lässt es dir von deiner Hebamme zeigen. Übung macht den Meister, probiere die verschiedenen Varianten daher regelmäßig aus.

Am Anfang übst du am besten mit einer Puppe. Wenn du die ersten Bindeübungen mit deinem Liebling machst, achte darauf, dass er satt und zufrieden ist. Im Winter kann das Tuch problemlos unter der Jacke getragen werden. Über der Jacke geht natürlich auch, ist allerdings etwas schwieriger im Handling. Pass auf, dass die Enden nicht im Matsch landen! Da du das Tuch oft um dich wickelst, kann es bei 30°C durchaus auch mal unangenehm warm werden. Mit dem richtigen Material wirst du aber keine Probleme haben. Im Sommer bietet sich ein Baumwoll-Mix mit Leinen, Bambus oder Seide an. Alternativ kannst du die Tragetücher-Slings nutzen. Diese sind vorgebunden und deutlich luftiger.

Tragetücher mit der Jacquard Infinity-Webung ermöglichen es dein Kind bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm zu tragen.

Die Sorge, dass das Kind in einem Tragetuch zu wenig Luft bekommt, ist unberechtigt. Die Universität Köln hat herausgefunden, dass die Sauerstoffzufuhr nur 1% geringer als in einem Kinderwagen ist. Wichtig ist, dass das Gesicht immer gut zu sehen ist, die Atmenwege müssen frei sein und das Köpfchen darf nicht im Tuch versinken.

Die Babytrage

Baby-Brusttragen Lifestyle

Für eine Babytrage brauchst du weder eine Anleitung noch Übungszeit. Sie kann schnell an- und abgeschnallt werden. Die Ergobaby Komforttrage verbindet gute Trageeigenschaften und einen modischen Look. In verschiedenen Tragepositionen erfüllt die Babytrage alle Ansprüche an Ergonomie für Eltern und Kinder. Die Trage eignet sich für Neugeborene ab der sechsten Woche, ältere Säuglinge und Kleinkinder bis ca. 4 Jahre (20 Kilogramm). Je nach Alter verstellst du dann die Sitz- und Rückenteile, dadurch wächst die Babytrage ebenfalls mit. Für noch mehr Sicherheit, so wie Bequemlichkeit sorgt eine flexible Kopfstütze, welche du schnell in der integrierten Tasche verstauen kannst. Eine Sicherheitsschlaufe am Bauch gibt zusätzlichen Halt beim Anlegen. Viele Modelle eignen sich durch einen speziellen Einsatz auch für Neugeborene. Der Einsatz verkleinert die Trage und verhindert das Hin- und Herrutschen des Kindes.

Ist die Trage dafür vorgesehen, kannst du dein Kind auf dem Rücken oder der Hüfte tragen, sobald es sein Köpfchen alleine halten kann. Achte jedoch immer zwingend auf die Altersangaben.

Beim Gurten gibt es eigentlich kaum ein richtig oder falsch. Es ist ganz einfach, nutze die Trage, wie es für dich am bequemsten ist. Um die individuell beste Einstellung zu finden, bieten die Ergobaby Tragehilfen an verschiedenen Stellen den nötigen Spielraum. Der gepolsterte Hüftgurt der Original Ergobaby Trage verteilt, wenn er auf der Oberkante des Beckenkammes aufliegt, das Gewicht am besten. Er sollte so fest sitzen, dass er nicht verrutscht. Trägst du den Gurt zu locker, sackt das Kind zu tief auf den Gurt und dieser kann abknicken. Vorgesehen und für die meisten am bequemsten ist hier also die Oberkante des Beckenknochens als richtiger Platz für den Hüftgurt. Sitzt er zu tief wird die Beckenbodenmuskulatur stark belastet.

Die Babytragen Ergobaby Adapt und Ergobaby Omni 360 ermöglichen einen größeren Spielraum bei der Positionierung des Hüftgurtes. Es gilt: Je breiter der Hüftgurt, desto besser verlagert sich das Gewicht auf die Schultern. Allgemein hat jedes Gespann aus Baby und Tragendem seinen individuellen Schwerpunkt. Wenn du diesen gefunden hast, ist es für beide meist die bequemste Position. Daher kann die optimale Position der Gurte unterschiedlich sein. Während das Baby wächst verändert sich diese zusätzlich.

Bei einer recht frischen Kaiserschnittnarbe solltest du die Gurte etwas höher tragen, damit nicht zu viel Druck auf die Narbe ausgeübt wird.

Auch der Schulter- und Verbindungsgurt sollte die optimale Einstellung haben. Die richtige Position für den Verbindungsgurt ist in der Regel mittig auf den Schulterblättern. Das Gewicht des Kindes liegt auf dem Nacken, wenn der Gurt zu hoch angebracht ist. Ist er zu tief platziert, kann dies zu Verspannungen und Schmerzen im Rücken führen. Die Schultergurte sollten sich nicht nach innen drehen. Es gibt dennoch kein richtig oder falsch. Perfekt ist die Schnallung die für das Tragepaar am bequemsten ist. Das Tragen soll Spaß machen und keine Schmerzen verursachen, daher probier doch einfach mal alle Varianten aus.

Der Vorteil der Babytragen ist, dass du sie einfach an andere abgeben kannst. Durch die verstellbaren Gurte passt sie eigentlich jedem. Tragetücher sind da etwas schwieriger und zeitaufwendiger. Egal ob Trage oder Tuch nach etwa zwei bis drei Stunden solltest du dein Kind herausnehmen, damit es seine Position verändern und sich auch mal strecken kann.

Fazit

Die Tragen unterscheiden sich in einigen Punkten. Für das Tuch benötigst Du Übung, Du kannst es nicht so schnell an jemanden weiterreichen, kannst es aber einfacher waschen. Die Trage kommt als fertiges Gesamtstück, doch Du musst auf die entsprechende Kopfstütze oder Neugeboreneneinlage achten. Du kannst die Trage schneller an andere abgeben. Beide sind gut für die Bindung, sollen Dich entlasten und fördern die Gesundheit deines Kindes.

Es gibt viele Möglichkeiten wie du dein Baby tragen kannst. Für welche du dich entscheidest liegt bei dir! Da es wichtig ist, dass du und dein Schützling sich rundum wohl fühlen, gibt es leider keine pauschale Empfehlung. Zu beachten ist, dass die gewählte Tragweise die Gesundheit von Eltern und Kind unterstützt. Finde die Babytrage, welche für dich leicht handzuhaben ist und bei welcher du dich sicher in der Anwendung fühlst. Sie sollte dir den Alltag erleichtern und zu deinen Lebensgewohnheiten passen.

Wenn Du dich bis jetzt nicht entscheiden konntest – kein Problem. Die meisten haben gerne beides zuhausen ;)