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Bikebox-Blog

Ab welchem Alter fährt ein Kind im Fahrrad-Anhänger sicher mit?

05.07.2017 12:09

Babys Fahrwerk und Radlers Beitrag

Anhängertour offroad

„Hab darüber schon mit meiner Hebamme ausführlich diskutiert und bin auch ziemlich fest der Meinung, dass es viel zu gefährlich ist …“, versichert uns die engagierte Bloggerin auf „rund-ums-baby.de“.

Beim Thema Kindertransport im Fahrradanhänger kochen die Emotionen hoch.

Denn es sind schließlich nicht irgendwelche Lasten, die wir transportieren. Ab welchem Alter fährt mein Kind sicher mit? Und ist der Anhänger überhaupt ein sichereres Transportmittel für Kinder?

Während der ADAC letzteres mit aufwendigen Untersuchungen belegt und unstrittig mit Ja beantwortet, ist die Frage, ab wann es losgehen sollte, heiß diskutiert.

Aus Sicht der Straßenverkehrsordnung

Fahrradanhänger für Kinder gibt es seit beinahe 20 Jahren. In dieser Zeit haben sie sich einen Markt erobert und sind technisch erwachsen geworden. Moderne Anhänger gleichen mit ihren Blattfederungen heute eher Sänften, als ihren sperrigen, wenig komfortablen Vorgängern.

Womöglich ihrer Neuheit ist es geschuldet, dass unser deutsches Verkehrsrecht nur die Rahmenbedingungen ihrer Nutzung festhält. Wir vermissen im Paragrafen 21 der StVO so manches Konkrete.

Aus Sicht medizinischer Studien

Medizinische Studien kommen zu widersprüchlichen Resultaten: Während die Uni Wuppertal eine problematische Belastung durch Erschütterungen und falsche Haltung nachwies, kam beinahe zeitgleich ein Schweizer Forschungsprojekt zum gegenteiligen Schluss: Download Test.

Kurzfristige Erschütterungen mit hohen Beschleunigungswerten, so das Fazit der Eidgenossen, gehören für jeden Menschen zum Alltag. Vergleichsmessungen bei Kindern zeigten, dass schon leichtes Hüpfen und Rennen höhere Belastungen auslöste, als das Fahren im Anhänger.

Doch das eigentlich Interessante am Ergebnis ist, dass Fahren im Anhänger für Babys beides sein kann: Schädlich oder gesund. Es kommt auf die Ausstattung und auf das Verhalten der radfahrenden Eltern und Begleiter an. 

Die Federung macht’s

Fahrradanhänger - Komfortabel und sicher mit Federung

Eine baby-gerechte Ausstattung des Anhängers beginnt bei:

  1. Federung: Ausstattung des Anhängers mit bereits beim Kauf integrierter hochwertiger Federung, die sich auf das Gewicht des Kindes einstellen lässt.
  2. Federung: Dem Spezialsitz oder -schale bzw. der zum Anhängermodell passenden „Baby-Hängematte“, die zusätzlich puffert.
  3. Federung: Dem niedrigen Reifendruck des Anhängers

und endet, oder besser gipfelt, im richtigen

  1. Fahrverhalten und der adäquaten Distanz- und Streckenwahl des Radlers und der Radlerin.

 

Lauschiges Plätzchen im Anhänger

Burley Fahrradanhänger bequem für Kleinkinder

Mit dem entsprechenden Zubehör sind Babys in hochwertigen, gefederten Anhängern gut aufgehoben. Zur Top-Ausstattung darf sich die Blattfederung zählen, die namhafte Hersteller in vielen ihrer neueren Modelle verbauen. Sie lässt sich passgenau auf das Gewicht des Babys einstellen und nachjustieren.

In Verbindung mit Spezial-Babyschalen oder - dies eine Frage der geplanten Nutzung und Vorlieben - stoßabsorbierenden Hängematten werden aus Radanhängern geschmeidige Gefährte. Lauschige Sänften, die weder Stock noch Stein durchfühlen lassen.

Wenn Eltern jetzt noch den Rat beherzigen, holprige Strecken, wo immer möglich, zu meiden und ihr Tempo vor Hindernissen, wie etwa niedrigen Bordsteinkanten, entsprechend zu drosseln, sind der Spaßfahrt keine Grenzen gesetzt. Dann braucht es nur noch die gute Tagesform Deines Nachwuchses.

Babyschale oder Hängematte?

Unter dem Begriff „Hängematte“, oder Infant Sling, bieten unter anderem Thule Chariot oder Croozer ihre Babysitze für Anhänger an. Schon ab dem ersten Lebensmonat empfehlen wir das Originalequipment bei entsprechender Fahrweise und geeigneten Streckenlängen.

Video - Kleinkind in der Hängematte

Die Vorteile der Hängematte:

Croozer Hängematte für Fahrradanhänger   Thule-Chariot Hängematte für Fahrradanhänger

  • Gute Rüttelabsorption dank frei schwingender Aufhängung
  • Spezialmaterialien reduzieren zusätzlich Schwingungen (z.B. Sylomer®, im Einsatz auch in der Industrie oder im Profisport, reduziert Schwingungen und Körperschall).
  • 5-Punkt-Gurt; damit sind die elastischen Hängematten sind nicht annähernd so fragil, wie ihr optischer Eindruck
  • Gepolsterte Seitenwände für zusätzlichen Halt
  • Ergonomische Liegeposition (für längere Fahrten)
  • Gutes Platzangebot
  • Alter: etwa 0-12 Monate

Die Vorteile der Weber-Babyschale:

Weber Babyschale für Fahrradanhänger

  • Die Weber-Schale sitzt fest(er), vermittelt stabiles Gefühl (bekannt von Autobabyschalen)
  • Sitzverkleinerer erhältlich für das Alter von ca. 0 bis 6 Monaten
  • Universell passend für alle Anhänger
  • Mehrere, sichere Befestigungspositionen mit Gurteinstellungen
  • Zusätzliche Dämpfung der Schwingungen
  • Babyalter: etwa 0 bis 9 Monate

Die Vorteile des MaxiCosi für Fahrradanhänger

Qeridoo Fahrradanhänger mit MaxiCosi   Adapter für Qeridoo Anhänger mit MaxiCosi

  • 1 für 2: Ein MaxiCosi - zwei Funktionen (Auto und Radanhänger)
  • Passt mit Adapter zu wenigen, bestimmten Anhänger-Modellen, wie den Qeridoo Kidgoo 1 und Kidgoo 2 oder Jumbo
  • Sehr sicherer Einbau möglich
  • Leicht abfedernd durch Einhängen
  • Babyalter: etwa 0 bis 18 Monate

Fazit: Der zehn Punkte Plan für Babys Ausfahrten im Hänger

  1. Gute Federung des Anhängers
  2. Zum Anhänger passend: Hängematte, MaxiCosi- oder Universalschale
  3. Schale oder Hängematte ordnungsgemäß Installieren
  4. Fahrtempo anpassen: Dem Alter des Kindes sowie dem Untergrund
  5. Tendenziell mit niedrigerem Reifendruck als gewöhnlich fahren
  6. Schwieriges Gelände und Untergründe meiden
  7. Passende Streckenlänge wählen (nach Alter und Fähigkeit des Babys)
  8. Pausen machen
  9. Bei Hindernissen: Absteigen und vorsichtig schieben
  10. und … viel, viel Zeit nehmen für die behutsame Gewöhnung an die neue Fortbewegungsmethode!

Zu den Kinderanhängern bei uns in Shop gelangst Du unter: Kinderanhänger


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